medtests.de · Stress

Stress-Test

Zehn Fragen zur aktuellen Belastung. Der Check zeigt, ob Stress gerade eher niedrig, spürbar oder hoch ist. Er ist eine Orientierung, keine Diagnose.

Stress-Selbstcheck

Wie oft haben Sie sich in den letzten vier Wochen so gefühlt?

10 Fragenca. 2 Minanonym, Auswertung im Browserkeine Diagnose

Was wird erfasst?

Der Selbstcheck fragt nach Kontrollverlust, Anspannung, Überforderung und Erholung in den letzten vier Wochen. Positive Bewältigungsfragen werden umgekehrt gewertet.

Einordnung

Ein hoher Wert ist ein Signal für Entlastung und ggf. fachliche Einordnung, besonders wenn Schlaf, Stimmung oder Alltag schon deutlich leiden.

Quellen

Cohen S, Kamarck T, Mermelstein R. A global measure of perceived stress. Journal of Health and Social Behavior, 1983. Diese Seite reproduziert nicht die PSS-Skala, sondern nutzt eine eigene Orientierungs-Checkliste.

Häufige Fragen

Ist ein hoher Stresswert gefährlich?

Stress selbst ist keine Krankheit. Entscheidend ist, ob Belastung und Erholung über die Zeit im Gleichgewicht bleiben. Ein hoher Wert ist ein Anlass, Auslöser und Erholung gezielt anzuschauen.

Ist der Test ein offizielles Instrument?

Nein. Es ist ein eigener Orientierungs-Check entlang der Perceived-Stress-Forschung, bewusst keine Reproduktion eines lizenzierten Fragebogens.

Chronischer oder akuter Stress?

Akuter Stress ist die kurze Anspannung in einer konkreten Situation, sie klingt ab, wenn die Situation vorbei ist. Chronischer Stress bleibt über Wochen und Monate, weil die Belastung nicht nachlässt oder keine echte Erholung dazwischen liegt. Genau das macht ihn belastender für Körper und Psyche. Dieser Check bildet dein Erleben der letzten Zeit ab, deshalb ist eine Wiederholung nach einigen Wochen sinnvoll, um zu sehen, ob sich etwas bewegt.

Stress oder Angststörung?

Stress hängt an einer erkennbaren Belastung und lässt nach, wenn diese kleiner wird. Bei einer Angststörung haben sich Sorge und Anspannung stärker verselbstständigt, sie halten an oder tauchen auch ohne konkreten Anlass auf und lassen sich schwer abstellen. Körperlich fühlt sich beides ähnlich an, mit Unruhe, Herzklopfen und Grübeln. Dieser Check misst Belastung, keine Angststörung. Wenn die Anspannung unabhängig von äußeren Umständen bleibt, beschreibt der Angst-Test eine zusätzliche Symptomdimension, er ersetzt keine Differentialdiagnose.

Stress oder Burnout?

Stress ist der Zustand unter Last, Burnout eher das Ergebnis, wenn diese Last zu lange ohne Erholung anhält. Ein grober Anhaltspunkt ist, ob du dich in ruhigeren Phasen wieder fängst und die Anspannung schwankt, oder ob es in dauerhafte Erschöpfung, Distanz zur Arbeit und das Gefühl, ausgebrannt zu sein, kippt, was oft als Burnout beschrieben wird. Eine scharfe Grenze gibt es nicht, keiner der beiden Checks kann sie ziehen, und auch eine Depression kann sich so äußern. Der Burnout-Test beschreibt die Erschöpfungsseite als zusätzliche Dimension, er entscheidet nicht zwischen beidem.

Wann müssen körperliche Beschwerden ärztlich abgeklärt werden?

Stress kann sich körperlich zeigen, mit Kopfschmerzen, Schlafproblemen, Magen-Darm-Beschwerden oder Herzklopfen. Solche Beschwerden sollte man nicht vorschnell allein dem Stress zuschreiben. Wenn sie stark sind, länger anhalten oder dich beunruhigen, gehören sie in die Hausarztpraxis, damit körperliche Ursachen ausgeschlossen werden. Bei Brustschmerzen, Atemnot oder plötzlichen heftigen Beschwerden zögere nicht und wähle im Zweifel den Notruf 112.

Auswertung: Was die Punktzahl bedeutet

PunkteEinordnungWas das bedeutet
0-13 niedrig niedrige Belastung in diesem Selbstcheck.
14-26 mittel spürbare Belastung (Orientierung, kein validierter Grenzwert).
27-40 hoch hohe Belastung, Entlastung einplanen.

Redaktionelle Orientierung für diesen Selbstcheck. Für diese Bereiche bestehen keine validierten Grenzwerte, es ist keine Diagnose.

i
Geprüft vom Redaktionsteam

Angaben zu Instrument, fachlicher Grundlage und Grenzen geprüft. Stand: Juli 2026. Unabhängig, anonym nutzbar, keine Diagnose.

Nach dem Test

Ein Ergebnis zu Stress ist ein Hinweis, kein Urteil. Notiere dir, was auffällig war, und nutze das Ergebnis als Gesprächsgrundlage, wenn du ärztlich, psychotherapeutisch oder diagnostisch abklären lässt.

Weiter einordnen