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Essstörungs-Test

Dieser Selbsttest nutzt den SCOFF-Fragebogen, ein kurzes, etabliertes Screening auf Anzeichen einer Essstörung wie Magersucht oder Bulimie. Er ersetzt keine Diagnose, kann aber eine erste Orientierung geben, ob ein Gespräch mit einer Fachperson sinnvoll ist. Du beantwortest fünf Fragen, die Auswertung siehst nur du.

SCOFF-Fragebogen

Bitte beantworten Sie jede der 5 Fragen mit Ja oder Nein. Antworten Sie so ehrlich wie möglich, die Auswertung erfolgt nur für Sie selbst.

5 Fragenca. 1 Minanonym, Auswertung im Browserkeine Diagnose

Was misst der SCOFF?

Der SCOFF-Fragebogen umfasst fünf einfache Ja-Nein-Fragen rund um Essverhalten, Kontrolle, Körperbild und Gewicht. Er wurde entwickelt, um in kurzer Zeit ein erstes Signal zu geben, ob eine Essstörung vorliegen könnte, insbesondere Magersucht oder Bulimie. Beantwortest du zwei oder mehr Fragen mit Ja, gilt das als Hinweis, dem man genauer nachgehen sollte.

Was bedeutet das Ergebnis?

Der SCOFF ist ein Screening, keine Diagnose. Ab zwei mit Ja beantworteten Fragen ist eine weitere Abklärung sinnvoll, zum Beispiel bei deiner Hausärztin, deinem Hausarzt oder einer Beratungsstelle. Ein niedriger Wert schließt eine Essstörung nicht mit Sicherheit aus, das liegt an der begrenzten Sensitivität eines so kurzen Screenings. Ein erhöhter Wert wiederum bedeutet nicht automatisch, dass du erkrankt bist. Der Test kann dir aber Worte und einen Anlass geben, das Thema anzusprechen.

Für wen ist der Test?

Für alle, die bei sich selbst seit Längerem ein schwieriges Verhältnis zum Essen bemerken, etwa Sorge um Kontrollverlust, starke Beschäftigung mit Gewicht und Figur, Essen das den Alltag bestimmt, oder ein Körperbild, das nicht zu den Rückmeldungen von außen passt. Auch wer sich um eine nahestehende Person sorgt, bekommt eine erste Orientierung.

Wenn dich das Thema belastet

Über Essen, Gewicht und den eigenen Körper zu sprechen, fällt vielen schwer, und das ist völlig in Ordnung. Du musst das nicht allein klären. Eine gute erste Anlaufstelle ist deine Hausärztin oder dein Hausarzt, ebenso die Beratungsstellen, die es zum Thema Essstörungen gibt. Wenn dir gerade alles zu viel wird, ist die Telefonseelsorge rund um die Uhr und kostenlos erreichbar unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222.

Quelle

Morgan JF, Reid F, Lacey JH. The SCOFF questionnaire: assessment of a new screening tool for eating disorders. BMJ, 1999. Der SCOFF-Fragebogen ist frei verfügbar und wird breit als Kurz-Screening eingesetzt.

Häufige Fragen

Ab welchem Wert deutet der Test auf eine Essstörung?

Zwei oder mehr Ja-Antworten von fünf gilt als etablierte Schwelle und rechtfertigt einen genaueren Blick. Der Test ist ein Screening, keine Diagnose.

Mein Wert ist niedrig, ist alles in Ordnung?

Nicht unbedingt. Ein niedriger Wert ist keine Entwarnung, gerade bei Essanfällen erfasst der SCOFF weniger gut. Entscheidend ist dein Verhältnis zu Essen und Körper.

Auswertung: Was die Punktzahl bedeutet

PunkteEinordnungWas das bedeutet
0 unter dem Grenzwert unter dem Screening-Grenzwert (2).
1 nahe am Grenzwert ein Anzeichen, unter dem Grenzwert.
2-5 am oder über dem Grenzwert am oder über dem Grenzwert (2). Kein Nachweis, fachliche Abklärung sinnvoll.

Der Screening-Grenzwert stammt aus dem Fragebogen, die weitere Abstufung ist eine redaktionelle Orientierung. Keine Diagnose.

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Geprüft vom Redaktionsteam

Angaben zu Instrument, fachlicher Grundlage und Grenzen geprüft. Stand: Juli 2026. Unabhängig, anonym nutzbar, keine Diagnose.

Nach dem Test

Ein Ergebnis zu Essverhalten ist ein Hinweis, kein Urteil. Notiere dir, was auffällig war, und nutze das Ergebnis als Gesprächsgrundlage, wenn du ärztlich, psychotherapeutisch oder diagnostisch abklären lässt.

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