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Soziale-Phobie-Test

Dieser Selbsttest nutzt den SPIN (Social Phobia Inventory), ein kurzes, wissenschaftlich anerkanntes Screening für soziale Ängste. Er ersetzt keine Diagnose, kann aber eine erste Orientierung geben, ob eine fachliche Abklärung sinnvoll ist.

Social Phobia Inventory (SPIN)

Wie sehr haben Sie die folgenden Probleme in der letzten Woche belastet?

17 Fragenca. 3 Minanonym, Auswertung im Browserkeine Diagnose

Was misst der SPIN?

Der SPIN umfasst 17 Aussagen zu den drei Kernbereichen sozialer Angst: Furcht (etwa vor Autoritätspersonen oder davor, kritisiert zu werden), Vermeidung (etwa von Partys, Reden oder Gesprächen mit Fremden) und körperliche Beschwerden (etwa Erröten, Schwitzen, Herzklopfen oder Zittern in Gegenwart anderer). Jede Aussage wird auf einer Skala von 0 (überhaupt nicht) bis 4 (sehr stark) bewertet, bezogen auf die letzte Woche. Daraus ergibt sich ein Summenwert zwischen 0 und 68.

Was bedeutet das Ergebnis?

Der SPIN ist ein Screening und keine Diagnose. Als Orientierungswert gilt ein Summenwert ab 19, ab dem soziale Ängste in einem Ausmaß vorliegen können, das eine fachliche Abklärung sinnvoll macht. Ein höherer Wert heißt nicht automatisch, dass eine soziale Phobie vorliegt, und ein niedriger Wert schließt sie nicht sicher aus. Ein Fragebogen bildet immer nur eine Momentaufnahme ab. Ob die Beschwerden Krankheitswert haben, lässt sich erst im persönlichen Gespräch einordnen, idealerweise bei einer psychotherapeutischen oder ärztlichen Anlaufstelle.

Für wen ist der Test?

Für Erwachsene, die in sozialen Situationen seit Längerem deutliche Anspannung, Angst oder Vermeidung bemerken, etwa vor dem Sprechen in Gruppen, vor dem Beobachtetwerden oder im Kontakt mit Fremden, und die wissen möchten, ob eine Abklärung sinnvoll ist. Der Test ist auch geeignet, um den Verlauf solcher Beschwerden über die Zeit grob einzuschätzen. Er ersetzt keine fachliche Beratung.

Quelle

Connor KM, Davidson JRT, Churchill LE, Sherwood A, Foa E, Weisler RH. Psychometric properties of the Social Phobia Inventory (SPIN). British Journal of Psychiatry, 2000. Der SPIN ist für die nicht-kommerzielle und klinische Nutzung frei verfügbar.

Häufige Fragen

Ab welchem Wert deutet der Test auf soziale Phobie?

Neunzehn und mehr von 68 Punkten gilt als etablierte Screening-Schwelle. Höhere Werte weisen auf ausgeprägtere soziale Ängste hin.

Ist Lampenfieber schon soziale Phobie?

Nein. Fast jeder kennt Nervosität. Eine soziale Phobie unterscheidet sich in Ausmaß und Preis: die Angst ist anhaltend, das Vermeiden prägt Entscheidungen und der Alltag wird darum herum geplant.

Auswertung: Was die Punktzahl bedeutet

PunkteEinordnungWas das bedeutet
0-10 keine bis minimal minimaler Bereich.
11-18 leicht leichte Symptomlast.
19-30 mittel am oder über dem Grenzwert (19), fachliche Abklärung kann sinnvoll sein.
31-40 ausgeprägt ausgeprägte Symptomlast.
41-68 sehr ausgeprägt sehr ausgeprägte Symptomlast.

Schweregrad-Bänder nach dem veröffentlichten Fragebogen. Ein Screening ist eine Orientierung und ersetzt keine Diagnose.

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Geprüft vom Redaktionsteam

Angaben zu Instrument, fachlicher Grundlage und Grenzen geprüft. Stand: Juli 2026. Unabhängig, anonym nutzbar, keine Diagnose.

Nach dem Test

Ein Ergebnis zu soziale Angst ist ein Hinweis, kein Urteil. Notiere dir, was auffällig war, und nutze das Ergebnis als Gesprächsgrundlage, wenn du ärztlich, psychotherapeutisch oder diagnostisch abklären lässt.

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