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Hochsensibilitäts-Test

Dieser Selbsttest nutzt die HSP-Scale von Aron & Aron, einen etablierten Fragebogen mit 27 Aussagen zur Hochsensibilität. Er stellt keine Diagnose, kann Ihnen aber eine erste Orientierung geben, ob Sie Reize besonders intensiv und tief verarbeiten.

Hochsensibilitäts-Selbsttest (nach Elaine Aron)

Bitte beantworten Sie jede der 27 Aussagen mit Ja oder Nein, je nachdem, wie sehr sie auf Sie zutrifft. Antworten Sie nach Ihrem allgemeinen Empfinden, nicht nur nach den letzten Tagen.

27 Fragenca. 5 Minanonym, Auswertung im Browserkeine Diagnose

Was misst der HSP-Test?

Die HSP-Scale (Highly Sensitive Person Scale) wurde 1997 von Elaine und Arthur Aron entwickelt und umfasst 27 Aussagen zur sogenannten Sensory Processing Sensitivity, also der Tiefe, mit der ein Mensch Sinneseindrücke, Stimmungen und innere Reize verarbeitet. Erfragt werden Bereiche wie das Überflutetwerden durch starke Reize, die Wahrnehmung feiner Details, die Empfindlichkeit gegenüber Schmerz, Koffein oder lauten Geräuschen und das Bedürfnis nach Rückzug. Je mehr der Aussagen Sie mit Ja beantworten, desto stärker ausgeprägt ist die Sensibilität. Ab etwa 14 von 27 Ja-Antworten spricht das Ergebnis für Hochsensibilität.

Was bedeutet das Ergebnis?

Hochsensibilität ist keine Störung und keine Krankheit, sondern ein Temperamentsmerkmal, das etwa 15 bis 20 Prozent der Menschen betrifft. Ein erhöhter Wert ist deshalb auch keine Diagnose. Er beschreibt, dass Ihr Nervensystem Reize besonders gründlich verarbeitet, was Sie aufmerksam, empathisch und detailgenau machen kann, zugleich aber auch schneller an Reizgrenzen bringt. Hochsensibilität liegt auf einem Spektrum, nicht in einer festen Schublade. Der Test kann Ihnen helfen, eigene Muster besser zu verstehen und einzuordnen.

Für wen ist der Test gedacht?

Für Erwachsene, die bei sich selbst seit Längerem bemerken, dass sie intensiver auf ihre Umgebung reagieren als andere, etwa durch schnelle Reizüberflutung, ein starkes Bedürfnis nach Rückzug nach trubeligen Tagen, ausgeprägte Empathie oder ein reiches Innenleben. Wenn Sie wissen möchten, ob diese Muster zur Hochsensibilität passen, gibt Ihnen der Test eine ruhige erste Einordnung.

Quelle

Aron EN, Aron A. Sensory-processing sensitivity and its relation to introversion and emotionality. Journal of Personality and Social Psychology, 1997. Die HSP-Scale ist für die nicht-kommerzielle Selbsttest-Nutzung frei verfügbar.

Häufige Fragen

Ist Hochsensibilität eine Störung?

Nein. Hochsensibilität ist ein Temperamentsmerkmal, kein Krankheitsbild und keine Diagnose. Etwa jeder fünfte Mensch verarbeitet Reize besonders tief.

Ab welchem Wert gilt man als hochsensibel?

Nach Arons Konvention sprechen 14 oder mehr zutreffende Aussagen für Hochsensibilität. Auch einzelne, sehr stark erlebte Punkte können bedeutsam sein.

Auswertung: Was die Punktzahl bedeutet

PunkteEinordnungWas das bedeutet
0-10 wenig wenige Anzeichen in diesem Selbstcheck.
11-13 mittel einzelne Anzeichen (Orientierung, kein validierter Grenzwert).
14-27 hoch viele Anzeichen für Hochsensibilität; ein Temperamentsmerkmal, keine Störung.

Redaktionelle Orientierung für diesen Selbstcheck. Für diese Bereiche bestehen keine validierten Grenzwerte, es ist keine Diagnose.

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Geprüft vom Redaktionsteam

Angaben zu Instrument, fachlicher Grundlage und Grenzen geprüft. Stand: Juli 2026. Unabhängig, anonym nutzbar, keine Diagnose.

Nach dem Test

Ein Ergebnis zu Hochsensibilität ist ein Hinweis, kein Urteil. Notiere dir, was auffällig war, und nutze das Ergebnis als Gesprächsgrundlage, wenn du ärztlich, psychotherapeutisch oder diagnostisch abklären lässt.

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